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Auto fasten und verzichte ich auf das Auto der Umwelt zuliebe?

Moin liebe Leser dieses Blogs,

 

dann will ich heute mal anfangen über meine Intentionen & Erlebnisse beim “Auto fasten” zu berichten. Gestartet bin ich am 18.02.2019.

Warum ich erst jetzt anfange diesen Blog zu füllen? Ganz einfach, ich wollte erstX abwarten ob ich es überhaupt ein paar Tage – ohne Auto – auszuhalten werde.

Also warum bin ich mit diesen “Selbstversuch” überhaupt gestartet?  Diese Frage habe ich in den letzten Wochen ganz oft hören dürfen.

Viele Freunde und Bekannte in meinem Umfeld hatten vermutet, dass ich das aus umweltpolitischen Gründen angefangen bin. Wäre sicherlich ein heroisches Ziel und ich würde sicherlich eine entsprechende PR bekommen.

Stimmt so aber nicht. Auch das ich dies nur mache um meinem Körper etwas Gutes anzutun, wäre nur ein kleiner Teil der Wahrheit. Der echte Grund ist woanders verortet.

Seit über 30 Jahren denke ich so gut wie nicht mehr über Alternativen zum Autofahren nach. Natürlich nehme ich für längere Strecken das Flugzeug oder auch mal die Bahn, aber nur dann. Jeder Gang. selbst der kleinste wird mit dem Auto gefahren.

Dies ist oft ein organisatorischer Luxus, es ist ein Leben in der Komfortzone. Ich kann halt immer – egal wann und oft ohne richtig planen zu müssen – von A nach B kommen.

Meine Komfortzone einmal zu verlassen – das ist mein Wunsch und mein Plan. Einen Paradigmenwechsel auf Zeit im Kopf, in der Hoffnung auf Nebenwirkungen.

Gerne möchte ich hier in diesem Blog darüber berichten wie es mir ergangen ist. Darüber berichten wie oft ich schon geflucht habe aber auch darüber was dieser “Selbstversuch” mit mir gemacht hat.

Es ist mein Selbstversuch. Es geht mir nicht darum andere zu belehren oder gar dazu zu nötigen darüber nachzudenken ihre Komfortzone zu verlassen. Es wird mit Sicherheit auch kein Leidensbericht. Kein Mensch – auch nicht die Polizei oder eine Adresse aus Flensburg – hat mich gezwungen das hier jetzt zu machen. Ich bin nicht unglücklich und esse permanent Schokolade. Ich bin auch kein Gutmensch und möchte damit auch nicht die Welt retten. Einige von Euch werden sich jetzt die Frage stellen, warum macht er das nicht “leise” und verzichtet auf die Aufmerksamkeit mit diesem Blog?

Weil ich alle da draußen, die Lust haben das zu lesen was ich hier schreibe, teilhaben lassen möchte an meinen kleinen oder auch großen Erlebnissen, Pleiten, Pech, Pannen und hoffentlich auch an den witzigen und charmanten Anekdoten. Es wird also ein kleines Tagebuch auch wenn ich nicht täglich etwas multiplizieren werde.

Die ersten Tage waren schon spannend und ich werde in den nächsten Tagen darüber erzählen.

Hier jetzt schon mal ein paar tags hierzu:

# jeden Tag nur eine Tüte Milch

# Ein netter Toyota Händler schenkt mir Luft

# Mein Fahrrad ist geklaut worden

 

Vielleicht habt ihr Lust mich auf diesem Weg ab und zu ein Stück zu begleiten, mir zuzuhören und mir vielleicht auch Fragen zu stellen.

Bleibt neugierig & Herzlich

Torsten

 

 

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